Mehr Erzieherinnen und Erzieher für Hamburgs Kinder

Neben dem Platzausbau und der Gebührenfreiheit des Grundangebots sind Qualitätsverbesserungen in unseren Kitas ein Schwerpunkt unserer Politik. Vieles ist erreicht, aber wir wollen mehr: Hamburgs Kinder bekommen noch mehr Erzieherinnen und Erzieher. In verlässlichen Schritten wird die Betreuungsqualität bereits zum Jahresbeginn 2018 erneut verbessert und dann in den Folgejahren kontinuierlich weiter gesteigert:

  • 2018 starten gut 500 zusätzliche Fachkräfte in Krippen (0-3 Jahre).
  • 2019 werden erneut über 500 neue Fachkräfte in Krippen eingestellt.
  • 2020 kommen weitere 500 Fachkräfte in Krippen dazu und auch in den Kitas (3-6 Jahre) wird der Betreuungsschlüssel weiter gesteigert. Insgesamt werden bis 2020 rund 2.100 zusätzliche Fachkräfte vor allem in Hamburgs Krippen die Betreuung deutlich verbessern.
  • 2021 soll mit weiteren gut 500 Fachkräften in den Krippen der angestrebte Betreuungsschlüssel von 1 zu 4 erreicht werden – vier Kinder werden von einer Fachkraft betreut. Damit werden dann insgesamt rund 2.700 zusätzliche Fachkräfte die Betreuung der Kinder verbessern.

Die Verbesserungen des Betreuungsschlüssels in diesen verlässlichen Schritten sind gemeinsam mit den Kita-Verbänden vereinbart worden und auch machbar. / Dafür wird Hamburg die Ausbildung weiter ausbauen. / Die Qualitätsverbesserungen kosten in der Endstufe ab 2021 rund 120 Mio. Euro jährlich zusätzlich zu den rund 800 Mio. Euro, die Hamburg für die Betreuung in Krippen und Kitas jedes Jahr ausgibt.

Was will das Kitanetzwerk?

Das Kita-Netzwerk hat am 1. November 2017 eine Volksinitiative eingereicht, die fest vereinbarte und finanzierte Verbesserungs-Schritte nun wieder in Frage stellt. Zum Beispiel will die Initiative ohne Gegenfinanzierung die Stunden für so genannte Ausfallzeiten und mittelbare Pädagogik um 25 Prozent ausweiten.

Warum diese Forderung schadet:

  • Zusätzlich mehrere tausend Fachkräfte stehen, trotz größter Anstrengung bei der Ausbildung, gar nicht auf einen Schlag zur Verfügung.
  • Es bedarf hierzu weiterer Bundesmittel, diese stehen aber in den Sternen. Mit Hamburger Mitteln ist das nicht zu stemmen – das haben die Kita-Verbände und die Stadt Hamburg schon 2014 in ihrer gemeinsamen Eckpunktevereinbarung festgestellt. Das weiß eigentlich auch das Kita-Netzwerk.
  • Die überzogenen, nicht finanzierten Forderungen gefährden sogar den Rechtsanspruch auf Kindertagesbetreuung.

Wer eine bestimmte Erzieher-Kind-Relation ohne die nötige Finanzierung und ohne die nötigen Fachkräfte gesetzlich erzwingen will, riskiert einen Aufnahmestopp für Hamburgs Kitas und drastische Gebührenerhöhungen für Hamburgs Eltern. Das wollen wir nicht!

Wir stehen für verlässliche Verbesserungen – mehr Erzieherinnen und Erzieher für Hamburgs Kinder!

 

SPD Laternenumzug in Mümmelmannsberg

Die SPD Billstedt lädt auch dieses Jahr herzlich ein zum:

SPD Laternenumzug in Mümmelmannsberg
Freitag, den 10. November 2017
Beginn 18.30 Uhr
An der Marktfläche Havighorster Redder

Für Fragen und Anregungen steht Ihnen während des Laternenumzugs die Billstedter SPD Bürgerschaftsabgeordneten Hildegard Jürgens zur Verfügung.
Musikalisch wird der Laternenumzug von dem Show-Musikkorps Ahoy begleitet.

Schließen Sie sich uns einfach an! Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung nicht notwendig. Laternen werden nicht gestellt.

Niedrigster Stand der Arbeitslosigkeit in Hamburg seit 24 Jahren

Bei Halbzeit der laufenden Legislaturperiode steht die Arbeitsmarktpolitik in Hamburg weiterhin sehr gut da. Im Oktober waren 66.563 arbeitslose Menschen in Hamburg gemeldet. Dies ist der niedrigste Wert in der Hansestadt seit November 1993. 961.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte stellen gleichzeitig einen neuen Rekord dar. Allein innerhalb des vergangenen Jahres stieg die Gesamtbeschäftigung um 21.300. Die Arbeitslosenquote liegt aktuell bei 6,5 Prozent.

Der Hamburger Arbeitsmarkt befindet sich damit weiterhin in erfreulich guter Verfassung und die aktuellen Zahlen zeigen, dass sich neben stabilen Konjunkturwerten eine gute und kluge Politik in Hamburg positiv auf die Beschäftigungslage auswirken kann. Die Reduzierung der Langzeitarbeitslosigkeit bleibt aber auch weiterhin eine wichtige Herausforderung für die Arbeitsmarktpolitik. Daher darf auch eine neue Bundesregierung bei der Integration von langzeitarbeitslosen Menschen nicht nachlassen und muss hierfür in den kommenden Jahren ausreichend Finanzmittel zur Verfügung stellen.

Präsidentin Carola Veit und Senatskoordinatorin Ingrid Körner eröffnen „Zeit für Inklusion“

Mit dem Hissen der Inklusionsfahne am Rathaus haben Carola Veit, Präsidentin der Hamburgischen Bürgerschaft, und Ingrid Körner, Senatskoordinatorin für die Gleichstellung behinderter Menschen, die Veranstaltungsreihe „Zeit für Inklusion“ eröffnet. Damit soll auf die zahlreichen Projekte dieser erstmals in Hamburg stattfindenden Teilhabeaktion aufmerksam gemacht werden.

Die „Zeit für Inklusion“ findet vom 1. November bis 4. Dezember statt. Im gesamten Stadtgebiet bieten Sportvereine, Kultureinrichtungen, Stiftungen, Bücherhallen und Bürgervereine in dieser Zeit weit mehr als 100 unterschiedliche Veranstaltungen für Menschen mit Behinderungen an. Darüber hinaus sendet der NDR am 14. November im Radio (NDR 90,3) und im Fernsehen (Hamburg Journal) einen „Thementag Inklusion“. Den Abschluss bildet die Auszeichnung „Wegbereiter der Inklusion“ im Rathaus am 4. Dezember durch Senatskoordinatorin Körner. Gewürdigt werden Projekte, Personen oder Initiativen, die sich auf den Weg gemacht haben, ihre Angebote inklusiv zu gestalten.

„Es ist wichtig, das Bewusstsein der Öffentlichkeit für das Thema Inklusion zu schärfen. Ziel der nun beginnenden Aktionswochen ist es, dass das gemeinsame Leben von Menschen mit und ohne Behinderung nicht mehr Ausnahme, sondern Normalität ist. Nur dann können Inklusion und Teilhabe gelingen“, sagte Präsidentin Veit.
„Mit der ‚Zeit für Inklusion‘ möchten wir auf die große Bedeutung dieses Themas für Menschen mit Behinderung aber auch für unsere gesamte Gesellschaft hinweisen. Ich freue mich, dass sich so viele Menschen in Hamburg mit Aktivitäten und Aktionen daran beteiligen“, sagte Senatskoordinatorin Körner.

SPD Bürgerschaftsfraktion wählt Fraktionsvorstand – Hildegard Jürgens wurde wiedergewählt

Im Rahmen der turnusmäßigen Neuwahlen in der SPD-Bürgerschaftsfraktion zur Halbzeit der Wahlperiode haben die Abgeordneten in ihrer Sitzung am Montagabend den bisherigen Geschäftsführenden Fraktionsvorstand mit großer Mehrheit im Amt bestätigt. Fraktionschef Andreas Dressel wurde mit 93 Prozent der abgegebenen gültigen Stimmen wiedergewählt. Die Ergebnisse für Dressels Stellvertreterinnen: Ksenija Bekeris (93 Prozent), Martina Friederichs (57 Prozent), Monika Schaal (80 Prozent). Ebenfalls für weitere zweieinhalb Jahre wiedergewählt wurde Dirk 09Kienscherf als Parlamentarischer Geschäftsführer (89 Prozent). Die elf gewählten Beisitzerinnen und Beisitzer des – um mehrere kooptierte Mitglieder ergänzten – Fraktionsvorstandes sind: Ole Thorben Buschhüter, Gabriele Dobusch, Hildegard Jürgens, Uwe Lohmann, Arno Münster, Christel Oldenburg, Milan Pein, Sören Schumacher, Urs Tabbert, Jule Timmermann und Isabella Vértes-Schütter. Kooptiert sind: Barbara Duden, Jan Quast, Wolfgang Rose und Carola Veit

Geplante Umbaumaßnahmen – Ein barrierefreies Rathaus für alle

Als das Rathaus Ende des 19. Jahrhunderts erbaut wurde, war Barrierefreiheit noch kein Thema. Künftig soll es einen Außenfahrstuhl geben, der geräumig genug für Rollstühle und Rollatoren ist. So können mobilitätseingeschränkte Menschen auch bis in die obersten Besucheretagen gelangen. Die Zuschauertribüne soll Rollstuhlplätze erhalten und auch die Toiletten werden entsprechend ausgebaut. Ende 2014 hatte die Bürgerschaft den barrierefreien Ausbau des Hamburger Rathauses beschlossen. Kern des Umbaus ist der Dielenfahrstuhl im Innenhof des Rathauses, der künftig alle Stockwerke auch für mobilitätseingeschränkte Menschen erreichbar macht. Weiterhin werden die Toiletten und der Infotresen barrierefrei umgebaut sowie der Sitzungsraum 151 für alle leichter zugänglich.

Kaum ein anderes deutsches Landesparlament bietet seinen Bürgerinnen und Bürgern so umfassend Gelegenheit, das politische Geschehen hautnah mitzuerleben wie die Bürgerschaft. Aber gerade für Menschen mit Behinderungen war ein Besuch des Rathauses aufgrund der baulichen Gegebenheiten bislang nur sehr eingeschränkt möglich. Die Aufgabe, den Umbau unseres denkmalgeschützten, historischen Rathauses zu planen und Lösungen für dieses einmalige Gebäude zu entwickeln war schwierig, aber Menschen mit Behinderungen gehören in unsere Mitte und gemeinsam haben wir dafür Sorge zu tragen, dass Barrieren überwunden und abgebaut werden. Diesem Anspruch wird nun auch das Hamburger Rathaus mit den jetzt geplanten Umbaumaßnahmen gerecht.