Religionsunterricht für alle: Hamburger Modell ist wegweisend für das Miteinander der Religionen

Das Hamburger Modell zur Weiterentwicklung des Religionsunterrichts an Hamburger Schulen sieht vor, dass im Religionsunterricht eine Vielzahl von Religionen unterrichtet wird, um gängige Vorurteile abzubauen. Zu diesem Zweck werden an der Universität Hamburg auch Religionslehrerinnen und -lehrer in den Fächern „Alevitische Religion“ und „Islamische Religion“ ausgebildet. Gemeinsam arbeiten die Schulbehörde und die Universität Hamburg zusammen mit der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland, der Jüdischen Gemeinde, den muslimischen Gemeinschaften und der Alevitische Gemeinde an der Weiterentwicklung des gemeinsamen Religionsunterrichts.

In Hamburg wird gemeinsamer Religionsunterricht für alle Schülerinnen und Schüler gemacht. Es ist gelebte Praxis, dass Erfahrungen und Kenntnisse über die verschiedenen Religionen im Unterricht vermittelt werden. Seit 2013 wurden 16 Lehrkräfte für muslimische und fünf Lehrkräfte für alevitische Religion nachqualifiziert. Ich freue mich vor allem darüber, dass 2020 die ersten Absolventen der Lehramtsstudiengänge „Alevitische Religion“ und „Islamische Religion“ in den Schuldienst kommen werden.  Sie werden dazu beitragen, das gegenseitige interreligiöse und interkulturelle Verständnis zu vertiefen.
Das Hamburger Modell zeigt, wie guter Religionsunterricht funktioniert und ist ein bundesweites Vorzeigemodell. Beispielgebend ist das Miteinander der sich beteiligenden Religionsgemeinschaften. So sprechen sich etwa die muslimischen Gemeinschaften untereinander ab, um einen einheitlichen Unterrichtsstoff zum Themenbereich Islam zu erarbeiten. Dabei wird deutlich, dass das Hamburger Modell klar auf Verständigung und eine gemeinsame Wertebasis setzt. Antisemitismus, Islamophobie und religiös motivierten Vorurteilen kann so wirksam begegnet werden.

Bilanz der Sauberkeitsinitiative: „Sauber wird und bleibt die Stadt nur, wenn alle mitmachen“

Im Rahmen der Landespressekonferenz haben die Stadtreinigung Hamburg und die Umweltbehörde eine positive Bilanz der Sauberkeitsinitiative gezogen. Die Fraktionen von SPD und Grünen hatten Ende 2016 mit „Hamburg – gepflegt und grün“ den Senat ersucht, die Reinigung des öffentlichen Raums, also von Straßen, Wegen und Parks, aus einer Hand durch die Stadtreinigung erfolgen zu lassen. Die jährliche Aktion „Hamburg räumt auf“, die dieses Jahr vom 22. bis 31. März stattfand, wies mit über 82.000 Hamburgerinnen und Hamburgern einen Beteiligungsrekord auf. Trotzdem wurde insgesamt weniger Müll als in den Vorjahren gefunden.

Es ist sehr erfreulich, dass die Sauberkeitsoffensive der Stadt wirkt. Sauberkeit aus einer Hand zahlt sich aus. Viele Hamburgerinnen und Hamburger haben das bereits gemerkt. Schön ist, dass die beliebte Aktion ‚Hamburg räumt auf‘ jetzt den objektiven Beweis liefert. Denn wenn trotz Beteiligungsrekord vergleichsweise weniger Abfall gefunden wird, ist das der Beleg dafür, dass Hamburg wirklich sauberer geworden ist. Es zeigt aber auch, dass sich viele Hamburgerinnen und Hamburger für die Sauberkeit der Stadt verantwortlich fühlen. Mehr Meldungen über Verschmutzungen führen dazu, dass die Stadtreinigung sie zügig beseitigen kann. Das ist gut so, denn sauber wird und bleibt die Stadt nur, wenn alle mitmachen.

Gesundheitsbehörde unterstützt mit Gesundheitsleitfaden im Kita-Alltag

Ein erkranktes Kind stellt neben Eltern bzw. Sorgeberechtigten auch das Personal in Kindertagesstätten (Kitas) vor unterschiedliche Herausforderungen. Es müssen Entscheidungen getroffen und Risiken abgewogen werden: Wie groß ist die Ansteckungsgefahr für die anderen Kinder und das Personal? Ab wann muss das Kind vom Kita-Besuch ausgeschlossen werden und wann darf es wieder in die Kita kommen? Verschiedene Handhabungen und Unsicherheiten erschweren die Situation für alle Beteiligten. Um Mitarbeiter im Kita-Alltag zu unterstützen, stellt die Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz (BGV) den Gesundheitsleitfaden für Hamburger Kindertagesstätten als Leitfaden für den Umgang mit Infektionskrankheiten und dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) vor. Der Leitfaden soll Fachkräften in Kitas Sicherheit geben und Verlässlichkeit für Eltern im Umgang mit Infektionskrankheiten schaffen.

Der Gesundheitsleitfaden wurde in Abstimmung mit der Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration (BASFI), den Fachämtern Gesundheit der Bezirksämter, dem Verband der Kinder- und Jugendärzte e. V. sowie im Zusammenwirken mit den Kita-Verbänden und dem Landeselternausschuss erstellt. Er soll Kindertagesstätten in Hamburg eine Hilfestellung zum Umgang mit den Anforderungen des Infektionsschutzes und seinen gesetzlichen Regelungen im Alltag geben. Dazu wurden die relevanten Informationen im Leitfaden gebündelt und besonders schwierige Punkte, wie beispielsweise der Umgang mit ärztlichen Attesten, die Wiederzulassung zum Kita-Besuch nach einer Infektionskrankheit sowie die Schutzmöglichkeiten durch vorbeugende Impfungen, ergänzt.

Wichtiger Bestandteil des Gesundheitsleitfadens ist eine Tabelle zu gängigen Infektionskrankheiten, die in Kindertagesstätten auftreten können. Die Übersicht zeigt auf einen Blick, in welchen Ausnahmefällen ein ärztliches Attest vorgegeben ist und wann ein Kind nach einer Erkrankung die Kita wieder besuchen darf. Kindertagesstätten in Hamburg erhalten gedruckte Exemplare dieser tabellarischen „Übersicht zu gängigen Infektionskrankheiten in der Kita“ in Plakatform, um das eigene Personal und die Sorgeberechtigten in den Einrichtungen übersichtlich zu informieren.

Der Gesundheitsleitfaden sowie das Plakat für Kindertagesstätten stehen als pdf-Dokument unter www.hamburg.de/kindergesundheit zur Verfügung.

Wissensstadt Hamburg: Mehr Wohnheimplätze für Hamburger Studierende und Azubis

Sozialdemokraten und Grüne rufen den Senat dazu auf, einen Masterplan zu erarbeiten, mit dem im Stadtgebiet die Anzahl der Wohnheimplätze für Auszubildende und Studierende deutlich erhöht werden soll.

Hamburg hat einen großen Bedarf an Auszubildenden und auch die Anzahl der Studentinnen und Studenten nimmt immer weiter zu. Dem muss und wird Rechnung getragen: Das neue Konzept wird eine deutliche Erhöhung der Wohnheim-Kapazitäten in Hamburg zur Folge haben, sodass die Wohnraumplätze auch in Zukunft in ausreichender Menge vorhanden sind. Damit wird jungen Menschen zusätzliche Angebote am Hamburger Wohnungsmarkt geboten und dafür gesorgt, dass das Wohnen bezahlbar bleibt. Neue Einrichtungen wie das Studierendenhaus-Helmut-Schmidt in der Hafen-City zeigen zudem, dass der hervorragende Standard heutiger Wohnheime – mit Sportstudio, Aufenthaltsräumen und vielfältigem Programm – seinesgleichen sucht. Für die SPD ist klar: Ausbildung und Studium dürfen in Hamburg nicht daran scheitern, dass es am Geld fehlt.

Denn Hamburg ist eine Wissensmetropole und dieser Standortvorteil soll weiter ausgebaut werden. Neben dem Ausbau der TU Hamburg wird auch der Wissenschaftsstandort Bahrenfeld, der schon jetzt mit dem DESY und dem Röntgenlaser XFEL international hoch angesehen ist, so attraktiv weiterentwickelt, dass immer mehr junge Menschen in Hamburg studieren möchten. Bei all diesen Projekten muss es selbstverständlich sein, dass vor Ort günstige und moderne Wohnangebote mitentwickelt werden. Besonders attraktiv ist auch, dass Studierende und Auszubildende Wohnangebote gemeinsam nutzen können. Von diesem Austausch über die unterschiedlichen Lebenswirklichkeiten können beide Gruppen nur profitieren.

Piktogramme für das Radverkehrsnetz: Mit gut gekennzeichneten Velorouten durch Hamburg

In Hamburg gibt es derzeit ein 280 Kilometer langes Radverkehrsnetz mit 14 Velorouten, die vom Stadtrand bis in die Innenstadt führen. Dieses Netz wird bis Ende 2020 Stück für Stück zu durchgängig gut befahrbaren Radverkehrsverbindungen ausgebaut. Die rot-grüne Regierungskoalition will das Veloroutennetz kennzeichnen, damit es im Straßenraum schnell und deutlich erkennbar ist. Auf die Fahrbahn aufgebrachte Piktogramme sollen den Radfahrenden den Verlauf der Veloroute intuitiv und schnell verdeutlichen. Die Koalition will damit ideale Bedingungen für Radlerinnen und Radler schaffen.

Die Velorouten sollen gut sichtbar gekennzeichnet werden. Denn wer seinen Weg leicht erkennt, fährt souveräner und trägt so zur Verkehrssicherheit bei. Per Antrag setzt sich die SPD dafür ein, dass ein geeignetes Piktogramm schon jetzt entwickelt und erprobt wird, damit es pünktlich zum Start des Veloroutennetzes auf die Fahrbahn gebracht werden kann. Hamburg wird für Radfahrende durch neue Fahrradstrecken, eine hohe Anzahl an Bike+Ride-Anlagen sowie eine seit dem 1. Februar 2019 modernisierte StadtRAD-Flotte immer attraktiver. Auch der Bau der 14 Velorouten mit einem Gesamtnetz von 280 Kilometern schreitet voran und wird dazu führen, dass man mit dem Fahrrad noch komfortabler und schneller ans Ziel kommt.

„Hamburg brummt“: Sattes Plus beim Bruttoinlandsprodukt

Wie das Statistische Amt für Hamburg und Schleswig-Holstein mitteilt, ist das Hamburger Bruttoinlandsprodukt 2018 um 3,4 Prozent gestiegen. Hamburgs Wirtschaft ist 2018 damit um 1,7 Prozent gewachsen.
Hamburg ist damit ein starker Wirtschaftsstandort im Norden und im Vergleich mit anderen deutschen Regionen vorne mit dabei. Die Kombination aus guter Arbeit, verstärkter Kooperation mit Wissenschaft und Forschung und frischen Ideen, die sich aus unserer Innovationsförderungspolitik entwickeln, macht sich bezahlt. Die neuen Wirtschaftszahlen zeigen schwarz auf weiß: Hamburg wird gut regiert.