Archiv der Kategorie: Bürgerschaft

Einladung: Verleihung des PAULA-KARPINSKI-Preises 2019

Die SPD-Bürgerschaftsfraktion lädt herzlich ein zur Verleihung des

PAULA-KARPINSKI-PREISES 2019
Donnerstag, den 12. Dezember 2019
Kaisersaal des Hamburger Rathauses.
Einlass 11.00 Uhr.

Wer, wie, was … wird gemacht in unserer KITA – und wer sind eigentlich die „Bestimmer“?
Die Veranstaltung ist offen für alle Kitas sowie Familien, Freundinnen und Freunde!

BEGRÜSSUNG
Uwe Lohmann – Fachsprecher Familie, Kinder und Jugend

KINDERTHEATER
„Zum Glück gibt’s Freunde“ nach dem Kinderbuch von Helme Heine, gezeigt vom Altonaer Theater.

PREISVERLEIHUNG durch die JURY
Verena Carl – Journalistin und Autorin
Daniel Frömbgen – Kindheitswissenschaftler, Institut für Partizipation und Bildung
Manfred Schmidt-Gawlik – Ehemaliger Abteilungsleiter Kinder und Jugend, ASB Hamburg

Um Anmeldung wird gebeten per Fax: 040 4273-12291 oder E-Mail: info@spd-fraktion.hamburg.de

Präsidentin Carola Veit eröffnet Ausstellung „Flucht ins Ungewisse“ im Rathaus

Präsidentin Carola Veit hat anlässlich des 30-jährigen Bestehens der Herbert und Elsbeth Weichmann-Stiftung die Ausstellung „Flucht ins Ungewisse – Hamburger Persönlichkeiten im Exil“ im Rathaus eröffnet. Die Ausstellung porträtiert 22 Politikerinnen und Politiker, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Kulturschaffende, die während des Nationalsozialismus aus Hamburg ins Exil fliehen mussten – insgesamt flüchteten zwischen 1933 und 1939 bis zu 10.000 Männer, Frauen und Kinder aus der Hansestadt ins Ausland.

„Wir erinnern an das Schicksal und Wirken der Menschen, die während der NS-Zeit aus ihrer Heimatstadt Hamburg fliehen mussten. Ihre ganz persönlichen Geschichten halten die Mahnung wach, dass unsere historische Verantwortung nicht abläuft, sondern immer währt“, sagt Präsidentin Veit. „Angesichts der vielen Menschen, die auch heute in unserer Stadt im Exil leben, weil sie vor Hunger, Verfolgung und Krieg geflohen sind, ist die Ausstellung eine Aufforderung, Hass und Intoleranz etwas entgegenzustellen, nämlich Solidarität, Empathie und Demokratie.“

Auch Herbert Weichmann musste aus Hamburg fliehen. Er wurde als Jude und Sozialdemokrat von den Nationalsozialisten verfolgt. 1933 ging er mit seiner Frau Elsbeth zunächst nach Paris, dann nach New York ins Exil. 1948 kehrte er nach Hamburg zurück, wo er von 1965 bis 1971 Erster Bürgermeister war. Elsbeth Weichmann folgte ihm 1949 zurück in die Heimat. Von 1957 bis 1974 war sie Abgeordnete der SPD in der Hamburgischen Bürgerschaft. Sie trat für die Förderung von Kultur ein und initiierte in der Hansestadt die erste Verbraucherzentrale Deutschlands. Neben den Weichmanns werden unter anderem die Exilschicksale des Ersten Bürgermeisters Max Brauer, des Intendanten des Deutschen Schauspielhauses Peter Zadek, der Kunsthistorikerin Rosa Schapire und des Schriftstellers Georges Arthur Goldschmidt, dem einzigen noch lebenden Porträtierten der Ausstellung, vorgestellt.

Dr. Lothar Dittmer, Vorstandsvorsitzender der Herbert und Elsbeth Weichmann Stiftung und der Körber Stiftung, sagt: „Vor dem Hintergrund heutiger Erfahrungen von Ausgrenzung und Verfolgung möchten wir mit der Ausstellung eine Brücke in die Vergangenheit schlagen, um Kontinuitäten der Exilerfahrung aufzuzeigen und die historische Verantwortung Deutschlands als Exilland bewusst zu machen.“

Die Ausstellung von Bürgerschaft, Herbert und Elsbeth Weichmann-Stiftung und Körber-Stiftung ist bis zum 26. November in der Rathausdiele zu sehen. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag: 7 bis 19 Uhr, Samstag: 10 bis 18 Uhr, Sonntag: 10 bis 17 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Hamburger Initiative wird Bundesgesetz: Verpflichtende Deutschkenntnisse für Religionsgelehrte beschlossen

Das Bundeskabinett hat am Mittwoch, den 6. November 2019, beschlossen, dass ausländische Geistliche schon bei ihrer Einreise Deutschkenntnisse vorweisen müssen. Einen in der Stoßrichtung gleichlautenden Antrag hat die Hamburgische Bürgerschaft am 27. März auf Initiative von Rot-Grün beschlossen.

Es ist sehr gut, dass sich nun auch der Bund dazu entschlossen hat, die Hamburger Initiative umzusetzen. Für eine gelungene Integration von Einwanderern ist es wichtig, dass sich Religionsgelehrte aus dem Ausland auch mit der Sprache und der Lebenswirklichkeit in Deutschland vertraut machen. Das beugt kulturell bedingten Missverständnissen vor, erleichtert das interreligiöse Leben und stärkt den sozialen Zusammenhalt. Imame können mit entsprechenden Sprachkenntnissen wesentlich glaubwürdiger auf eine gesellschaftliche Teilhabe ihrer Gemeindemitglieder hinwirken.
Religionsgelehrte mit deutschen Sprachkenntnissen sind damit nicht nur für ihre Gemeinden eine Bereicherung, sondern auch von besonderer Bedeutung für den interreligiösen Dialog. Die von der Bundesregierung nun beschlossene Vorlage wird hoffentlich dazu beitragen, dass künftig mehr in Deutschland ausgebildete, unabhängige Geistliche in den Gemeinden der Religionsgemeinschaften Verantwortung übernehmen können.

Einladung: Kunst in der Fraktion – FREISTIL – KUNST IM ÖSTLICHEN BEZIRK DER HANSESTADT

Die SPD Bürgerschaftsfraktion lädt in ihrer Reihe KUNST IN DER FRAKTION herzlich ein zur Eröffnung der Ausstellung

FREISTIL – KUNST IM ÖSTLICHEN BEZIRK DER HANSESTADT
Donnerstag, 21. November 2019
19.00 Uhr
Hamburger Rathaus
SPD-Bürgerschaftsfraktion (3. Stock).

Mit Janus Hochgesand, Farideh Jamshidi, Franz Kraft, Hilke-Ev Krögler, Jutta Konjer, Francoise Le Boulanger, Wittwulf Y Malik, Rolf Naedler, Peter Schindler, Janina SantaMarina, Britta Wiesenthal.

BEGRÜSSUNG
Gabi Dobusch – Vorsitzende des Kulturausschusses
Isabella Vértes-Schütter – Kulturpolitische Sprecherin der SPD-Bürgerschaftsfraktion

EINFÜHRUNG
Thomas Sello – vorm. Hamburger Kunsthalle

FREISTIL – Der Titel der Ausstellung deutet auf die unterschiedlichen ästhetischen Ansätze hin, die die Arbeiten der Künstlergemeinschaft bestimmen – von minimal über konstruktivistisch bis expressiv-informell. Freistil steht also für die Vielfalt zeitgenössischen Kunstschaffens.
Aktuell arbeiten zwölf Künstlerinnen und Künstler im Künstlerhaus Bergedorf. Zehn Wohnateliers bieten Künstlerinnen und Künstlern eine dauerhafte Bleibe – eine Besonderheit des Hauses. In Eigeninitiative der Bewohnerinnen und Bewohner ist außerdem eine 170 qm große Galerie entstanden. Jährlich finden hier acht bis zehn Ausstellungen statt.
Das Haus an der Bille lässt in seinem Erscheinungsbild, der Lage und dem Umfeld heute noch seinen Ursprung erahnen. Erbaut wurde es Ende des 19. Jahrhunderts, als eines von vier großen Hotels mit Gartenwirtschaft – in die zwischen 1880 und 1914 „tausende von Besuchern aus Hamburg und den umliegenden Örtern zusammenströmen“, wie es in einer zeitgenössischen Schilderung heißt. Das Ausflugsziel, sei „ausgezeichnet durch Klima, schöne Lage und Umgebung“, eine Bewertung, der auch heutige Gäste zustimmen.
Rund 100 Jahre später, 1991, kaufte ein Bergedorfer Unternehmer den Komplex und baute ihn auf Anregung des einflussreichen Pädagogen Klaus Ecker, der sich in Hamburg um die Förderung der bildenden Kunst verdient gemacht hat, zum Künstlerhaus um. In Bergedorf entstand das erste Künstlerhaus Hamburgs, das überwiegend aus öffentlichen Mitteln finanziert wurde. 500.000 DM investierte die Stadt in die Sanierung des Gebäudes, Sponsoren aus Bergedorf steuerten weitere 300.000 DM bei.

Die Ausstellung kann im Anschluss noch bis zum 10. Januar 2020, montags bis freitags von 9.00 bis 17.00 Uhr besucht werden.
Um Anmeldung wird gebeten per E-Mail: info@spd-fraktion.hamburg.de

Sanierungsarbeiten in der Mönckebergstraße: Neue Busführungen testen

Der Trägerverbund Innenstadt hat bekannt gegeben, sich dafür einzusetzen, dass Busse des HVV für die Dauer der U3-Sanierungsarbeiten aus der Mönckebergstraße verlegt werden.

Es ist grundsätzlich gut, dass die Sanierungsarbeiten der U3 und die damit verbundene Teilsperrung der Mönckebergstraße dazu genutzt werden, einzelne neue Busführungen außerhalb der Mönckebergstraße zu testen. Dabei können die Auswirkungen auf die Erreichbarkeit der Innenstadt durch den Busverkehr und eine alternative Nutzung des Straßenraums geprüft werden. Bei einer völligen Herausnahme des Busverkehrs während der Sanierungsarbeiten an der U3-Strecke wäre die Mönckebergstraße 14 Monate durch kein öffentliches Verkehrsmittel mehr angebunden. Es ist daher genau zu prüfen, inwiefern gerade mobilitätseingeschränkten Fahrgästen Nachteile aus einer veränderten Busführung entstehen können. Es müssen alle Menschen in der Stadt im Blick bleiben.