Hamburger-Demografie-Konzept: 1,2 Millionen Euro zusätzlich für starke Nachbarschaften

Das Demografie-Konzept „Hamburg 2030: Mehr. Älter. Vielfältiger“ sieht unter anderem ein neues Förderprogramm „Wohnen bleiben im Quartier“ vor, mit dem 20 große Wohnprojekte für Pflegebedürftige und Menschen mit Behinderung realisiert werden sollen. Ab dem Frühjahr 2019 stehen zudem jährlich 1,2 Millionen Euro bereit, um in geeigneten Wohnquartieren unter anderem Nachbarschaftstreffs mit einem „Kümmerer“ zu finanzieren. Vorbild ist das Projekt Lebendige Nachbarschaft (LeNa) der SAGA. Mit der neuen Strategie für demografiefeste Quartiere sollen zudem alle fachpolitischen Maßnahmen der Behörden ineinander greifen. Erprobt wird die Initiative „Urbanes Leben“ in jeweils einem Quartier pro Bezirk. Als Planungsgrundlage soll ein neues kleinräumiges Demografie-Monitoring dienen, das Daten z. B. zur Bevölkerungsentwicklung, zur Altersstruktur und zu Migrationsbewegungen liefert.

Im Rahmen der Initiative ‚Urbanes Leben‘ wird es besser gelingen, Angebote gezielt auf die jeweilige Bevölkerung abzustimmen. Das wird das Miteinander in den Stadtteilen befördern und das Leben von älteren Menschen und Menschen mit Behinderung in den Stadteilen erleichtern. Das Ziel der SPD ist es, direkt vor Ort in den Nachbarschaften die Lebensqualität für alle Generationen zu verbessern und den Zusammenhalt zu fördern. Das Demografie-Konzept bringt uns hierbei einen großen Schritt voran.

Die Initiative „Urbanes Leben“ wird in jeweils einem Quartier pro Bezirk erprobt. Dies sind: Horn in Mitte, Bahrenfeld in Altona, Stellingen in Eimsbüttel, Groß Borstel in Nord, Tonndorf in Wandsbek, Bergedorf-West in Bergedorf sowie Binnenhafen und Neuland in Harburg.