Treffpunkt für Jung und Alt im neuen Quartier Haferblöcken

Das geplante Haus der Begegnung im neuen Quartier Haferblöcken in Hamburg-Billstedt erhält Unterstützung aus dem investiven Quartiersfonds von Finanzbehörde und Bezirken. 450.000 Euro werden für den Neubau bereitgestellt, der im kommenden Jahr durch die städtische Sprinkenhof GmbH realisiert werden soll.
Mit dem Quartier Haferblöcken entsteht ein attraktiver Wohnstandort in direkter Nähe zum Öjendorfer See mit rund 470 Wohneinheiten. In dem gemischten Wohngebiet werden im östlichen Teil rund 960 Geflüchtete ein neues Zuhause finden. Erste Wohnhäuser sind bereits fertiggestellt. Das Quartier Haferblöcken bildet einen Schwerpunkt im RISE-Fördergebiet Billstedt / Horn. Ziel der RISE-Förderung ist die Entwicklung lebendiger stabiler Quartiere insbesondere durch den Ausbau der sozialen Infrastruktur. Das Haus der Begegnung wird als das zentrale RISE-Projekt im Quartier die Integration der neuen Bewohnerinnen und Bewohner unterstützen und neue und alte Nachbarschaften eng miteinander verknüpfen.

Der überwiegende Teil der Baukosten wird aus dem Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE) finanziert werden. Das Haus der Begegnung ist neben der „Grünen Mitte Haferblöcken“ mit verschiedenen Spiel-, Sport und Aufenthaltsbereichen ein Schlüsselprojekt für die RISE-Quartiersentwicklung. Mit einem Veranstaltungssaal, Gruppenräumen und einer Küche soll das Haus für vielfältige Nutzungen offenstehen wie zum Beispiel Sprachkurse und Angebote der Jugendhilfe.
Hamburg soll als gerechte und lebenswerte Stadt weiter entwickelt und der soziale Zusammenhalt gefördert werden. Das Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE) fasst die Programme der Städtebauförderung unter einem Dach zusammen mit dem Ziel, Quartiere mit besonderem Entwicklungsbedarf städtebaulich aufzuwerten und sozial zu stabilisieren.
Die Lebensqualität in den Quartieren wird durch Investitionen in die Bildungsinfrastruktur und soziale Infrastruktur, in das Wohnumfeld, in die Qualifizierung öffentlicher Plätze, Freiflächen und Grünanlagen sowie Stärkung von Versorgungsstrukturen verbessert.

In den RISE-Fördergebieten werden Nachverdichtungspotenziale aktiviert, Neubaupotenziale erschlos¬sen und Wohnungsbestände stabilisiert und damit zur Entlastung des Wohnungsmarkts und zu einer angemessenen Wohnraumversorgung für unterschiedliche Bevölkerungsgruppen beigetragen.
Hamburg umfasst derzeit 22 RISE-Quartiere, die in den verschiedenen Programmen der Bund-Länder-Städtebauförderung wie Soziale Stadt, Aktive Stadt- und Ortsteilzentren, Stadtumbau, Städtebaulicher Denkmalschutz und Zukunft Stadtgrün gefördert werden. Insgesamt werden 32 Fördergebiete gezählt, da einige Quartiere in mehreren Programmen der Städtebauförderung festgelegt sind.

Kita-Fachkräfte: Erfolgreiche Ausbildungsoffensive sichert Kita-Ausbau und weiter steigende Betreuungsqualität

Im Rahmen der Landespressekonferenz hat der Senat heute bekannt gegeben, dass die Hamburger Berufsschulen für das kommende Schuljahr eine erhebliche Steigerung von Schülerinnen und Schülern in sozialpädagogischen Berufen erwarten. So wird ihre Gesamtzahl an den sozialpädagogischen Schulen auf insgesamt 2.600 steigen (2018: 2.495).

Höhere Betreuungsqualität für immer mehr Kinder in Krippen und Kitas hat mehr Ausbildung und Fachkräfte als Voraussetzung. Die erneuten Rekordzahlen bei Aus- und Weiterbildung sind eine gute Nachricht für Hamburgs Familien. Die Aus- und Weiterbildungsoffensive der vergangenen Jahre zeigt Wirkung. Hamburg schafft die Voraussetzungen, damit der weitere Platzausbau und die gleichzeitige Steigerung der Betreuungsqualität Hand in Hand gehen können. Die Maßnahmen zur Fachkräfte-Gewinnung greifen. Mit dem angepassten Ausbildungsplan werden neue Wege in den Beruf geschaffen.

Preisbremse wird angezogen: HVV reduziert Tarifanpassung deutlich

Der HVV wird seine Preise zum Fahrplanwechsel im Dezember höchstens im Umfang der letztjährigen Inflationsrate (2018: 1,8 Prozent) erhöhen. Für Schülerinnen und Schüler, Auszubildende und Senioren sind keine Preiserhöhungen vorgesehen. Auch auf den bisher üblichen Strukturzuschlag wird verzichtet. Mit ihm hätte die Tariferhöhung bei 3,0 Prozent gelegen. Auf Wunsch der Länder Niedersachsen und Schleswig-Holstein ist das HVV-ProfiTicket für drei und fünf Ringe von der inflationsbegrenzten Tarifanpassung ausgenommen.

Es war richtig, dass Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher in der letzten Woche die Preisbremse angezogen hat. Die entscheidende Frage ist: Wie können wir den Anteil des HVV am Gesamtverkehrsaufkommen deutlich erhöhen und mit Blick auf die für den Klimaschutz notwendige Verkehrswende möglichst viele Bürgerinnen und Bürger davon überzeugen, auf Bus und Bahn umzusteigen? Für die SPD ist klar, dass dazu zwei Faktoren gehören. Zum einen muss es eine Preisbremse bei den HVV-Tarifen geben, um den Kostenanstieg auf den Inflationsausgleich zu begrenzen. Zum anderen sollen mit weiteren Taktverdichtungen, neuen Bahn- und Buslinien, neuen Haltestellen und längeren Zügen das Angebot enorm ausgeweitet werden. Mit den zusätzlichen Mitteln der Stadt wird beides geschaffen: die Installation einer kräftigen Preisbremse und um zusätzliche, attraktive Angebote im ÖPNV. So wird der ÖPNV in Hamburg fair und bezahlbar bleiben und sein Anteil am Mobilitätsmix deutlich zunehmen.

Hintergrund
Die Kostensteigerungen der HVV-Verkehrsunternehmen begründen sich vor allem durch die Entwicklung der Löhne und der Preise für Strom und Diesel, die in der Regel über der normalen Inflation liegen. Sie werden künftig nicht mehr vollständig an die Fahrgäste weitergegeben. Damit wird der Kostendeckungsgrad des HVV wieder sinken. Die Preisstruktur des HVV wird fortlaufend überprüft und weiterentwickelt. So hat die rot-grüne Koalition etwa Vergünstigungen für Seniorinnen und Senioren durchgesetzt. Wie von der Bürgerschaft gefordert (Drs. 21/16216) fällt für diese mit Inkrafttreten des neuen Tarifs die morgendliche Sperrzeit weg, zusätzliche Fahrscheine müssen dann nicht mehr gelöst werden; im Dezember sind sie zudem von der Tariferhöhung ausgenommen. Im nächsten Jahr soll außerdem ein HVV-Jugendticket, das preislich dem günstigen Semesterticket für Hamburger Studierende nahekommt, Schülerinnen und Schülern, Fach- und Berufsschülern, Auszubildenden und Menschen in ähnlichen Lebenslagen die Nutzung des HVV preislich erleichtern (Drs. 21/16368). Mit Blick darauf werden im neuen HVV-Tarifantrag Monats- und Abo-Karten für diese Gruppen bereits von weiteren Erhöhungen ausgenommen. Das übergeordnete Ziel ist es, dass bis 2029 alle Hamburgerinnen und Hamburgern mit dem Hamburg-Takt innerhalb von fünf Minuten einen Zugang zu attraktiven, fairen und umweltfreundlichen Mobilitätsangeboten vorfinden.

Mümmelmannsberg hat eine StadtRAD-Station!

Im Siedlungsgebiet Mümmelmannsberg im Stadtteil Billstedt wurde die StadtRAD Station 23902 an der Ecke U Mümmelmannsberg / Kandinskyallee in Betrieb genommen. Die Station hat 12 solo Abstellplätze und wird mit einer Funkbox betrieben. Das ist die 224. StadtRAD-Station und die 77. im Bezirk Hamburg-Mitte.

Verantwortungsvoller Wohnungsbau: „Gutes Zeugnis für Hamburg“

Das Institut der Deutschen Wirtschaft hat im Rahmen der Studie „Ist der Wohnungsbau auf dem richtigen Weg?“ aktuelle Zahlen zum Wohnungsbau in Deutschland ermittelt. Demnach setzt Hamburg die richtigen Schwerpunkte und macht im Vergleich mit anderen deutschen Metropolen vieles richtig. Das Ergebnis: Die Hansestadt liegt beim Wohnungsbau im Vergleich der sieben größten deutschen Städte an der Spitze.

Hamburg ist bei den jährlich fertiggestellten Wohnungen nicht nur im Vergleich der sieben größten Städte vorn, sondern toppt auch den Bundesdurchschnitt. Das ist ein sehr gutes Ergebnis und Beleg verantwortungsvollen Handelns. Seit 2011 arbeitet die SPD kontinuierlich an Verbesserungen für den Hamburger Wohnungsmarkt. Die Auswirkungen bilden sich jetzt in der Studie des Instituts der Deutschen Wirtschaft ab. Dieses gute Zeugnis ist Ansporn, weiterhin mit hohem Einsatz und gemeinsam mit allen Beteiligten im Bündnis für das Wohnen guten und bezahlbaren Wohnraum für Hamburg zu schaffen. Mit 10.674 fertiggestellten Wohneinheiten in 2018 liegt Hamburg über dem ermittelten jährlichen Bedarf von 10.200 Wohnungen pro Jahr. Die Studie bescheinigt, dass damit in Hamburg mittelfristig eine Entspannung auf dem Wohnungsmarkt erreicht werden kann.

Weitere Informationen
Link zur Studie „Ist der Wohnungsbau auf dem richtigen Weg?“

Wahnsinnserfolg für den Wissenschaftsstandort Hamburg: Universität Hamburg als Exzellenzuniversität ausgezeichnet

Nun steht es fest: Die Universität Hamburg ist exzellent. Die Exzellenzkommission und das Expertengremium haben darüber entschieden, welche Hochschulen und Hochschulverbünde zukünftig das Label „Exzellenzuniversität“ tragen dürfen. Es gab 19 Bewerbungen, von denen 11 ausgewählt wurden. Bewerben konnte sich, wer mit mindestens zwei Exzellenzclustern in der ersten Phase des Wettbewerbs erfolgreich war. Die Universität Hamburg konnte sich in dieser Phase sogar mit vier Clustern durchsetzen. Für die jetzt ausgewählten Hochschulen und Verbünde stellt der Bund jährlich 148 Mio. Euro Fördermittel für exzellente Wissenschaft, 19Strukturentwicklung an den Hochschulen und internationale Sichtbarkeit zur Verfügung.

Die Universität Hamburg ist exzellent und darf sich jetzt auch so nennen. Das ist ein unglaublicher Erfolg. Die Entscheidung zeigt auch, dass in den vergangenen Jahren viele Weichen richtig gestellt wurden. Die Universität Hamburg ist eine Hochschule mit internationalem Renommee. Die zusätzlichen Fördermittel dienen dazu, die Strukturen so weiterzuentwickeln, dass aktuelle und künftige Forschungsschwerpunkte noch besser sichtbar werden, dass es noch mehr Vernetzung zwischen den einzelnen Fachdisziplinen gibt, und dass die internationale Sichtbarkeit noch mehr steigt. Der allergrößte Dank geht an die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die an Zukunftsthemen wie Klima, Nanotechnologie und Quantenphysik forschen oder mit den Manuskriptforschungen dafür sorgen, dass alte Wissensbestände nicht verloren gehen.