Preisbremse beim HVV – Kostensteigerungen werden begrenzt

Die SPD will eine Preisbremse bei den HVV-Tarifen und den Kostenanstieg auf den Inflationsausgleich begrenzen. Relevant sind hierbei allerdings die Kosten der Verkehrsunternehmen, für die Strom- und Dieselpreise und die Lohnkosten stärker ins Gewicht fallen als bei der allgemeinen Kostensteigerung. Ob der vorliegende HVV-Tarifantrag diesem Anspruch gerecht wird, wird im Verkehrsausschuss ausführlich beraten, wenn die entsprechende Drucksache des Senats hierzu nach der Sommerpause vorliegt. Klar ist schon jetzt, dass ohne diese Preisbremse die Tarifsteigerung mit 3 Prozent noch deutlich höher ausgefallen wäre. Insofern zeigt die SPD-Forderung hier auf jeden Fall Wirkung.

Es ist wichtig, möglichst viele Menschen davon zu überzeugen, auf Bus und Bahn umzusteigen. Das kann nur mit einem leistungsstarken und komfortablen sowie preislich attraktiven ÖPNV gelingen. In beiderlei Hinsicht geht es in Hamburg voran: Die gerade verkündete zweite Angebotsoffensive bringt weitere Taktverdichtungen, neue Buslinien und längere Züge. Mittelfristig wird außerdem das Schnellbahnsystem ausgebaut. Vergünstigungen beim Seniorenticket, und vor allem auch das geplante Jugendticket werden den ÖPNV für viele Menschen auch preislich attraktiver machen.