Senat treibt Ausbau der Sportinfrastruktur voran: Mit dem Neubau und der Sanierung von Sporthallen werden Schulsport und Hamburger Sportvereine in der Active City gestärkt

Der Senat und der organisierte Sport arbeiten gemeinsam an der Weiterentwicklung der Hamburger Sportlandschaft. Die Rekordinvestitionen im Schulbau fließen auch in den konsequenten Ausbau der Sportinfrastruktur: Bis 2027 entstehen 130 neue Sporthallen in der Stadt. Von den neuen Sportflächen profitieren neben dem Schulsport auch die Mitglieder der rund 800 Hamburger Sportvereine. Die Kommunikation und Zusammenarbeit des organisierten Sports mit Politik und Verwaltung konnte durch den Nutzerbeirat Schulsportanlagen nachhaltig gestärkt werden. Die Bewirtschaftung der Bezirkssporthallen wird in Zukunft bei GMH | Gebäudemanagement Hamburg GmbH gebündelt.

Bewegungsräume für Schulen und Sportvereine
In den kommenden Jahren setzt der Senat die Investitionen in die Sportinfrastruktur auf hohem Niveau fort. Basis dafür ist auch der nun finalisierte Schulentwicklungsplan, der nicht nur die Erweiterung von Schulen definiert, sondern auch den kontinuierlichen Ausbau von Sportstätten. Bis zum Jahr 2027 sind der Neubau von 130 Sporthallen und die Sanierung von 149 bestehenden Anlagen geplant. Dabei wird die Entwicklung flexibler und zeitgemäßer Bewegungsräume, die neben der Schulnutzung vielfältige sportliche Nutzungen durch die Vereine ermöglichen, noch stärker berücksichtigt als bisher. Zur Nutzung von Synergien wird in den Sportstätten eine noch stärkere Verzahnung von Vereinssport und schulischer Ganztagsbetreuung anvisiert. Darüber hinaus bilden die Sporthallen als soziokulturelle Zentren einen wichtigen Baustein zur Entwicklung von städtischen Quartieren. Eine Übersicht über alle bereits bestehenden öffentlichen und vereinseigenen Sportstätten der Stadt bietet die Active City Map unter: https://www.hamburg.de/active-city-map/.
Geplant ist außerdem, den städtischen Realisierungsträger GMH | Gebäudemanagement Hamburg künftig auch mit dem Bau und der Bewirtschaftung von bezirklichen Sporthallen zu betrauen. Damit können die Bezirksämter entlastet und die vorhandenen Kompetenzen von SBH und GMH weiter gestärkt werden. Parallel werden innovative Ansätze zur smarten Weiterentwicklung des Bestands erprobt: In ausgewählten Hallen ermöglicht ein digitaler Schlüsselbund den Sportvereinen und dem Facility Management die Türsteuerung per Smartphone-App.

Nutzerbeirat Schulsportanlagen: Kooperatives Modell stärkt Hamburger Sportlandschaft
Die teils unterschiedlichen Interessen der großen Anzahl verschiedener Nutzergruppen waren auch Anlass für die Gründung des Nutzerbeirats Schulsportanlagen. Das Gremium hat im Jahr 2019 seine Arbeit aufgenommen und sich intensiv mit der Weiterentwicklung der Kommunikation untereinander befasst. Unter Vorsitz des Finanzsenators und des Sportstaatsrates vereint der Beirat Vertreterinnen und Vertreter des Hamburger Sportbundes (HSB) und Vertretungen des Spitzensports, der Vereine, des Landessportamtes sowie der Bezirke.